HERZLICH WILLKOMMEN BEI TOFUFU – TOFU FOR U!

Tofu ist ein uraltes, asiatisches Nahrungsmittel, das im Laufe der letzte Jahrzehnte immer mehr Freunde gewinnen konnte.

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Viel Spass bei TofuFu – Tofu For U!

Der Kyffhäuserkreis

Der Name „Kyffhäuserkreis“ ist vielen bekannt, doch weniger bekannt ist die eigentliche Herkunft dieser Bezeichnung, deren Erklärung sich in der jüngeren deutschen Geschichte finden lässt.
Mitte des 20. Jahrhunderts kam es zur Teilung Deutschlands. Um die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Argrar-Produkten nicht zu gefährden, begann man damit die landwirtschaftlichen Bemühungen in den Bundesländern der neu „gegründeten“ DDR zu voranzutreiben.
In den küstennahen Gegenden im Norden, in Mecklenburg-Vorpommern, oder auf den gut bewässerten Böden in Sachsen war man sehr schnell sehr erfolgreich. Im Thüringen, rund um den Harz, hatte man jedoch Probleme damit, die Landwirtschaft effizient zu betreiben. Der Grund waren die verhärteten Böden rund um die Ausläufer des Mittelgebirges. Also suchte man nach Wegen, die landwirtschaftliche Bewirtung der Böden zu ermöglichen.
Recht schnell besann man sich auf die Fähigkeiten der Hanfpflanze: Deren Wurzeln gelingt es bis zu 140 cm in den Boden einzudringen um diesen damit zu lockern und für die Bepflanzung mit anspruchsvollen Pflanzen vorzubereiten. Dies war der Startschuss für die staatlich subventionierte Bebauung mit Hanf zugunsten der landwirtschaften Erträge.
Doch die Bauern wollten die Hanfpflanzen nach der Ernte nicht ohne weiteres entsorgen.  Die Regierung befand sich also in einer Zwickmühle – einerseits wollte man die Versorgung der Bevölkerung mit Getreide nicht gefährden, andererseits konnte man unmöglich den Konsum bzw. den. Handel mit dem Rauschgift gutheißen. Letztlich wurde zumindest der Konsum des Rauschmittels innerhalb der Region geduldet, wenn auch nicht in der Öffentlichkeit.
Daraufhin entstand im Umkreis der Anbaugebiete das, was den meisten Amsterdam-Touristen als „Coffeeshop“ bekannt sein dürfte: Kleine Holzhütten an den Rändern der Felder, in denen die Bauern den Hanf trockneten, vorbereiteten und natürlich auch rauchten. Dies sprach sich innerhalb kürzester Zeit herum und die „süßen Düfte“ zogen auch Touristen aus den anderen Teilen der Republik an. Schnell bürgerte sich für diese kleinen Hütten, in denen das „Kiffen“ inoffiziell geduldet wurde, die Bezeichnung „Kiffhäuser“ ein.
Warum sich letztlich die Schreibweise mit „y“ durchgesetzt hat, ist nicht ausreichend übermittelt. Vermutet wird, dass das auf die Schwedische Übersetzung für „kiffen“ zurückzuführen ist  – „kyffen“. Eine Andere Theorien sieht die Ursache allerdings im Thüringer Dialekt, in dem die Aussprache des ‚i‘ eher an die des ‚y‘ im Hochdeutschen erinnert.
Mit dem Fall der Mauer Ende der 80er Jahre und der Wiedervereinigung verbesserte sich die Versorgungsituation mit landwirtschaftlichen Produkten aus dem Rest Deutschlands und die politische Duldung des Marihuana-Konsums durch die neue Regierung nahm ab. Die Kiffhäuser verschwanden aber der Name der Region blieb weiter bestehen: Kyffhäuserkreis.

Der Mostbahnhof

Heute, meine lieben Tofu-Freunde, möchte ich euch mit einem kleinen Exkurs in die frühe Berliner Geschichte überraschen. Es geht um den bekannten Ostbahnhof. Dessen ursprüngliche Bezeichnung – was die wenigstens wissen – hat wenig mit der Himmelsrichtung zu tun, sondern geht auf seine ursprüngliche Nutzung als Handelsknotenpunkt und Umschlagplatz für Most zurück!

Der Ostbahnhof liegt im Berliner Bezirk Friedrichshain und hatte im Laufe der Geschichte viele unterschiedliche Bezeichnungen. Doch ein heutzutage kaum noch bekannter Name lautet „Mostbahnhof“. Dieser ist auf die ursprüngliche Nutzung der damals noch kombinierten Liegenschaft aus Hafen und Güterbahnhof zurückzuführen.

Früher, als die industrielle Revolution gerade im Begriff war Fahrt aufzunehmen, war der Südosten des heutigen Deutschlands für seine bekömmlichen und gesunden Obstsäfte über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Most, also gepresster Fruchtsaft, aus dem Spreewald war ein äußerst erfolgreicher und sehr beliebter Exportschlager. Die Früchte dafür – vornehmlich Äpfel – stammten von den Bäumen am oberen Spreelauf, deren Ausläufer sogar bis nach Tschechien reichen. Diese Wälder waren es übrigens auch, die dem „Spreewald“ seinen heute überregional bekannten Namen gaben. (Denn die berühmten Spreewald-Gurken haben mit den Bäumen in den Wäldern natürlich nur wenig zu tun)
Der Most wurde auf dem Wasserweg mit alten Holzkähnen bis nach Berlin gebracht und dort am Mostbahnhof auf Züge verladen. Noch heute lassen Spuren des alten Hafens an der Spree seine längst vergangene Existenz erahnen.

Am Hafen wurden die Most-Kähne aus dem Spreewald gelöscht und die kostbaren Säfte wurden in großen Stahlloren durch imposante Tunnelanlagen zu den Bahngleisen befördert. Die grossen Parkanlagen unterhalb der Fahrbahn zeugen noch heute von den weitläufigen unterirdischen Transportwegen, die übrigens teilweise immer noch erhalten sind! Mostlieferungen aus dem Osten wurden von hier aus nicht nur in den Rest Deutschlands sondern in die ganze Welt transportiert, vornehmlich mit Zügen. Natürlich konnten die Most-Freunde die verschiedenen Obstsäfte auch direkt vor Ort erwerben – der Mostbahnhof war somit auch einer der größten Handelsplätze in Europa für alle erdenklichen Sorten „Most made in Ostdeutschland“!

Erst im Laufe der Zeit entstand durch das Weglassen eines Buchstabens, wie es im Berliner Dialekt nicht unüblich ist, der heute weitläufig bekannte Name „Ostbahnhof“.  Mit der Einführung  des Personenverkehrs zwischen Berlin und Frankfurt / Oder und dem nachlassenden Interesse an Obstsäften aus Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts  wurde der Ostbahnhof schließlich in Frankfurt Bahnhof umbenannt.

Neue Kategorie: Die Fleisch-Ecke!

Der Sommer steht vor der Tür und mit dem Sommer kommt die Lust auf Fleisch. Wir erweitern daher unseren Shop um Ihnen die Möglichkeit zu geben, Ihre Sinne zu erweitern! Ab sofort bieten wir in der Fleisch-Ecke echte Fleischprodukte an. Kosten Sie von der verbotenen Frucht oder verwöhnen Sie sich einfach mal selber, mit einer ordentlichen Portion Mett. In der Fleisch-Ecke bieten wir Fleisch und fleischähnliche Produkte von glücklichen Tieren an, die von noch glücklicheren Menschen nach allen Regeln der Fleischkunst erlegt, verarbeitet und zubereitet werden.

Ein glückliches Tier
Ein glückliches Tier

In der Fleisch-Ecke erwartet Sie ab sofort Fleisch in allen Variationen und Ausprägungen. Geben Sie sich dem hemmungslosen Fleischgenuss hin oder stellen Sie Ihr Veggi-Fu auf die Probe, indem Sie der Versuchung widerstehen.

Tofu 2015!

Freunde der gepflegten Tofu-Frucht – die Tofu-Saison steht vor der Tür! Alles was das Tofu-Fan-Herz (natürlich fleischfrei) begehrt, gibt es bei Tofufu! Jetzt noch schnell mit einer Familienpackung Tofu eindecken und bestens vorbereitet in den Sommer 2015 starten!

Was ist Tofu eigentlich?

Tofu ist was feines – da sind sich Experten und Fans zunächst einig. Doch was IST Tofu? Woraus besteht Tofu? Darüber und über die Geschichte des Tofus gibt es viele Theorien. Hier wollen wir drei Mythen aufklären!

1. Tofu besteht aus Pappmaché.
Kritiker und Fleisch-Enthusiasten werfen dem Tofu immer wieder den faden Geschmack vor und versuchen durch gut organisierte Kampagnen Tofu bei der breiten Bevölkerung in Misskredit zu bringen. Doch tatsächlich ist Tofu nichts anders als wertvoller Bohnenkäse mit asiatischen Ursprüngen.

2. Tofu ist ent-aromatisiertes Robben-Fleisch.
Diese Gerücht wird in regelmäßigen Abständen kolportiert und besagt, dass die Fleischindustrie Tofu in den 1960er Jahren entwickelte, um vegane und vegetarische Konsumente zu erreichen. Angebliches Ziel war, ein Produkt zu vermarkten, dass als Fleischalternative anerkannt wird und zugleich helfen würde, die Robben-Überpopulation der frühen 1960er Jahre in den Griff zu bekommen. Wir können an der Stelle aber entwarnen, denn eine Robben-Überpopulation hat es nicht gegeben.

3. Tofu-Konsum sorgt für eine Verkümmerung der Brustwarzen
Fundamentale Bohnen-Freunde üben sich im strikten Verzicht jeglicher Bohnen-Produkte, da diese in deren Weltanschauung eine besondere, göttliche Rolle spielen. Die Verehrung der Bohne geht so weit, dass versucht wird, Ungläubige am Konsum von Bohnenprodukten, so auch dem Tofu, zu hindern. Aus diesen Kreisen werden immer wieder Behauptungen aufgestellt, die die angebliche gesundheitsschädliche Wirkung von Bohnenprodukten beinhalten. Doch dem ist natürlich nicht so: Tofu ist und bleibt gesund und der maßvolle Konsum von Bohnenprodukten hat – so wird vermutet – vor allem auf das Verdauungssystem eine reinigende Wirkung.

Tofu und Fruchtbarkeit – das ewige Hick-Hack

Ernährungsforscher der renommierten Harvard-Universität veröffentlichten kürzlich einen Bericht aus dem hervorgeht, dass der übermäßige Genuss von Sojaprodukten einen negativen Einfluss auf die Spermaproduktion hat. Ein wirklicher Nachweis zwischen der Einnahme von Sojabohnen und Unfruchtbarkeit wurde zunächst nur bei Tieren festgestellt.

Es wurden jedoch auch die Anzahl der Spermien untersuchter Patient dokumentiert. Anstatt der üblichen 80 bis 120 Millionen Spermien pro Milliliter Ejakulat wiesen die Personen mit erhöhten Soja-Konsum nur noch magere 40 Millionen Spermien vor.

Schuld sollen angeblich die pflanzlichen Hormone sein. Auch Übergewicht begünstigt diese negative Entwicklung.

Wir empfehlen zur Abwechslung ein deftiges und herzhaftes Stück Tofu-Imitat, gut durchgebraten und garniert mit einer kecken Rosine!

Siehe Soja, Feind der Spermien (17. Mai 2010, sueddeutsche.de)

Tofu for u!